Hautalterung, trockene Augen und vaginale Trockenheit werden selten als miteinander verbundene Probleme thematisiert, doch sie haben eine gemeinsame Ursache: Da die Östrogen- und Kollagenproduktion mit zunehmendem Alter – insbesondere um die Menopause herum und danach – abnimmt, verliert das davon abhängige Gewebe fast überall gleichzeitig an Feuchtigkeit, Elastizität und Barrierefunktion. Eine randomisierte kontrollierte Studie aus dem Jahr 2024, die im „Journal of Functional Foods“ veröffentlicht wurde, untersuchte, ob ein einziges orales Nahrungsergänzungsmittel – Sanddornöl – alle drei Probleme gleichzeitig bekämpfen könnte.
Was Sanddornöl ernährungsphysiologisch so besonders macht
Sanddorn ist die einzige bekannte pflanzliche Quelle, die ein breites Spektrum an Fettsäuren der Omega-3-, -6-, -7- und -9-Reihen enthält – darunter Omega-7 (Palmitoleinsäure), die im Pflanzenreich selten vorkommt und fast ein Drittel des Fettsäureprofils des Öls ausmacht. Es ist zudem reich an Carotinoiden, Tocopherolen und Tocotrienolen, was ihm zusätzlich zu seinem Fettsäuregehalt eine bedeutende antioxidative Dichte verleiht.
Ergebnisse der 12-wöchigen Studie
Vierzig gesunde Frauen über 45 (Durchschnittsalter 52,5) wurden randomisiert und nahmen 12 Wochen lang täglich eine 500-mg-Kapsel Sanddornöl oder ein Placebo ein, wobei während der gesamten Studie Messungen zur Haut-, Blut-, Augen- und Vaginalgesundheit durchgeführt wurden.
Haut: Messbar, nicht nur subjektiv
Unter Verwendung standardisierter Messinstrumente (keine Selbstauskünfte) zeigte die Sanddorn-Gruppe bis zur 12. Woche statistisch signifikante Verbesserungen: Die Hauthelligkeit stieg um 2,2 %, die Feuchtigkeitsversorgung um 8,5 %, die Elastizität um 2,7 % und die Kollagendichte um 10,0 % gegenüber dem Ausgangswert – die Zuwächse bei Kollagen und Hautstruktur waren nicht nur innerhalb der Gruppe, sondern auch im Vergleich zur Placebo-Gruppe signifikant größer. Die Werte für die Hauttextur verbesserten sich um 14,1 %, und die Anzahl der sichtbaren Poren sank bei der standardisierten Gesichtsbildgebung um 14,6 %.
Entzündungs- und Antioxidansmarker
Die Blutuntersuchungen lieferten ein einheitliches Bild: Katalase, eines der wichtigsten antioxidativen Enzyme des Körpers, stieg gegenüber dem Ausgangswert um 82,8 % an (signifikant stärker als bei Placebo), während TNF-α, ein Entzündungsmarker, der mit dem Kollagenabbau in Verbindung steht, um 23 % sank. Das HDL-Cholesterin – das „gute“ Cholesterin, das an der Beseitigung von überschüssigem Cholesterin aus dem Blut beteiligt ist – stieg um 14,7 %.
Augen- und Vaginalgesundheit, nach Selbstauskunft
Die Fragebögen der Teilnehmerinnen zeigten nach 12 Wochen eine hohe Zufriedenheit: 90 % berichteten von einer verbesserten Feuchtigkeitsspeicherung der Augen, und 65 % gaben an, weniger Rötungen und weniger Ausfluss zu haben. Was die vaginale Gesundheit betrifft, gaben 70 % weniger Rötungen an, 70 % einen geringeren Geruch, 75 % weniger Juckreiz und 65 % eine geringere Trockenheit – wobei mehrere dieser Messwerte im Vergleich zum Ausgangswert statistische Signifikanz erreichten, was bei der Placebo-Gruppe nicht der Fall war.
Wo Sanddorn in die Nooria-Routine passt
Sanddorn-Extrakt ist Teil von Noorias „https://shop.nooria-swiss.com/collections/shop-all/products/sublimoor/?region=usd“ und wird als Schönheits- und Antioxidansformel neben Kollagenpeptiden, Cynatine und Ginseng – Inhaltsstoffe, die aus sich ergänzenden Richtungen auf die Struktur von Haut, Haaren und Nägeln einwirken. Dies spiegelt dieselbe zugrunde liegende Logik wider, die in dieser Studie getestet wurde: dass eine orale, auf Fettsäuren und Antioxidantien basierende Unterstützung die Hautqualität spürbar verbessern kann und nicht nur einen einzelnen Nährstoff isoliert zuführt.
Fazit
Die Autoren selbst zeigen sich angemessen zurückhaltend – sie weisen darauf hin, dass weitere Forschung erforderlich ist, um die Mechanismen hinter diesen Ergebnissen zu bestätigen. Doch für eine 12-wöchige, gut verträgliche, orale Intervention mit objektiv gemessenen Hautverbesserungen sowie selbstberichteter Linderung in zwei häufig zu wenig beachteten Bereichen der Frauengesundheit ist diese Studie ein wirklich bemerkenswerter Beleg dafür, was ein einziges nährstoffreiches Öl bewirken kann.
Literaturverzeichnis
[1] Chan, L.-P.; Yen, T.-W.; Tseng, Y.-P.; Yuen, T.; Yuen, M.; Yuen, H.; Liang, C.-H. „Der Einfluss von oral eingenommenem Sanddornöl auf Haut, Blutmarker sowie die Gesundheit der Augen und der Vagina: Eine randomisierte kontrollierte Studie.“ Journal of Functional Foods 2024, 112, 105973. https://doi.org/10.1016/j.jff.2023.105973 (Open Access, CC BY 4.0)






