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Ginseng: Die klinisch nachgewiesenen Vorteile von den Volksweisheiten unterscheiden

Nur wenige Pflanzen blicken auf eine so lange Tradition zurück wie Ginseng. In der ostasiatischen Medizin wird er seit Jahrhunderten als Stärkungsmittel gegen Müdigkeit, Stress und zur Steigerung der Vitalität eingesetzt und ist nach wie vor eines der kommerziell bedeutendsten Kräuter in Nordamerika, wo Panax quinquefolius in Ontario, British Columbia und Wisconsin kommerziell angebaut wird. Doch eine lange Geschichte traditioneller Anwendung ist nicht gleichbedeutend mit klinischem Nachweis – und eine viel zitierte Übersichtsarbeit in „Public Health Nutrition“ machte sich daran, zu unterscheiden, was tatsächlich durch Beweise gestützt wird und was rein theoretisch bleibt.

Was die Forschung tatsächlich zeigt

Die Übersichtsarbeit, verfasst von Lebensmittelwissenschaftlern der University of British Columbia, wertet jahrzehntelange In-vitro-, Tier- und Humanstudien zu den adaptogenen und antioxidativen Eigenschaften von Ginseng aus. Die Wirkstoffe des Ginsengs – eine Familie von etwa 30 Triterpensaponinen, die als Ginsenoside bekannt sind – wurden mit einer verbesserten Sauerstoffaufnahme und Glukoseverwertung, Veränderungen bei den zirkulierenden Stresshormonen (ACTH und Corticosteron) sowie mit einer Unterstützung der Immunzellfunktion, einschließlich der Aktivität von T-Helferzellen und der Immunantwort bei älteren Erwachsenen.

Die antioxidative Wirkung ist am stärksten belegt

Am konsistentesten sind die Belege im Bereich des oxidativen Stresses. Ginseng-Extrakte haben in zahlreichen Labormodellen wiederholt gezeigt, dass sie freie Radikale abfangen, die DNA vor Schäden durch Hydroxylradikale schützen und die Lipidperoxidation reduzieren – einschließlich des Schutzes von LDL-Cholesterin vor der Art von oxidativen Schäden, die mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Insbesondere in gestresstem Gewebe (z. B. bei intensiver körperlicher Belastung) wurde die Einnahme von Ginseng mit einer erhöhten Aktivität der körpereigenen antioxidativen Enzyme Glutathionperoxidase und Superoxiddismutase in Verbindung gebracht.

Die Erkenntnisse zu Energie und Leistungsfähigkeit sind eher gemischt

Hier ist die Zusammenfassung erfrischend offen: Während einige Studien von einer erhöhten Sauerstoffaufnahme, einer verbesserten Glukoseverwertung in belastetem Gewebe und einem höheren Energieniveau berichten, das von Sportlern und älteren Erwachsenen angegeben wird, konnten mehrere gut kontrollierte Studien keinen messbaren ergogenen (leistungssteigernden) Effekt bei intensiver körperlicher Anstrengung feststellen. Die ehrliche Zusammenfassung lautet, dass sich die Vorteile von Ginseng zuverlässiger in Stoffwechsel- und Antioxidationsmarkern zeigen als auf der Stoppuhr.

Sicherheit: Im Allgemeinen gut verträglich, mit echten Ausnahmen

Bei empfohlenen Dosierungen sind gemeldete Nebenwirkungen selten. Die Übersichtsarbeit weist jedoch auf echte Wechselwirkungen hin, über die man Bescheid wissen sollte: Es wurde berichtet, dass Ginseng Wechselwirkungen mit Warfarin (das die Blutgerinnung beeinflusst) und mit Phenelzin (einem Monoaminooxidase-Hemmer) eingeht, und eine sehr hohe, unbeaufsichtigte Einnahme wurde gelegentlich mit Schlaflosigkeit, Bluthochdruck und Magen-Darm-Beschwerden in Verbindung gebracht. Wie bei den meisten adaptogenen Kräutern gilt auch hier: Mehr ist nicht besser – das Wirkprofil basiert auf einer konsequenten, moderaten Dosierung und nicht auf einer Megadosierung.

Wo Ginseng in eine Nooria-Routine passt

Ginseng ist einer der aktiven pflanzlichen Wirkstoffe in Noorias „https://shop“.In der „nooria-swiss.com/collections/shop-all/products/sublimoor/?region=usd“ von nooria-swiss.com/collections/shop-all/products/sublimoor/?region=usd wurde es speziell aufgenommen, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bei Erschöpfung zu unterstützen und zur Aufrechterhaltung der Immunfunktion und Vitalität beizutragen – den beiden Bereichen, in denen die zugrunde liegende Forschungsbasis am konsistentesten ist.

Fazit

Die jahrhundertelange traditionelle Verwendung von Ginseng wird durch echte, wenn auch uneinheitliche, moderne Erkenntnisse gestützt: starke Belege für seine antioxidativen und immunstärkenden Eigenschaften, schwächere und gemischtere Belege für direkte Steigerungen der sportlichen Leistungsfähigkeit. Diese Nuance – und nicht die pauschale Behauptung, es handele sich um ein „Energiekraut“ – wird von der Wissenschaft tatsächlich gestützt.

Literaturverzeichnis
[1] Kitts, D.D.; Hu, C. „Efficacy and Safety of Ginseng.“ Public Health Nutrition 2000, 3(4A), 473–485. https://doi.org/10.1017/S1368980000000550

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